Feldsalat – ein Winter-Hochgenuss

Veröffentlicht am
19 Januar 2022
Maike Groeneveld

Feldsalat 2 Schalen 001Jetzt im Januar ist die richtige Zeit für Feldsalat. Ich meine nicht die labbrigen Blättchen in der Kunststoffschale aus dem Supermarkt. Nein, ich meine den echten Salat vom Feld. Seine Blätter sind größer und kräftiger und haben mehr Biss. Sein Geschmack ist würzig und nussig und ein Hauch Süße ist auch dabei. Aufgrund seiner Form wird er in südlichen Teilen Deutschlands auch Mausohrsalat genannt und in der Schweiz heißt er Nüsslisalat.
Zugegeben die Zubereitung des echten Feldsalats ist mit etwas Mühe verbunden. Manchmal haftet an den Pflänzchen richtig viel Erde. Aber mit einem Trick bekommt man relativ schnell saubere Blätter. Man nimmt die Pflänzchen in trockenem Zustand in die eine Hand und schneidet mit der anderen den Wurzelansatz weg. Schon hat man die Blätter gebündelt aber einzeln in der Hand und gibt sie in eine Waschschüssel. Sobald ich die ganze Portion so behandelt habe, lasse ich Wasser in die Schüssel und wasche sie gut durch. Dadurch, dass die Blättchen vereinzelt sind, sinkt die Erde schnell nach unten. Jetzt die Blätter in ein Sieb oder eine Salatschleuder geben, frisches Wasser einlaufen lassen und ein 2. Mal waschen. Das reicht meistens schon. In die Salatschleuder geben, schleudern, fertig. Nun kommt ein leichtes Dressing aus Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer und evtl. etwas Knoblauch dazu. Den Knoblauch darf man nur ahnen, er darf nicht vorschmecken. Mit weiteren geschmacksgebenden Zutaten lässt sich der Salat abwechslungsreich gestalten. Senf in das Dressing rühren, gehackte Walnüsse darüber geben oder geröstete Sonnenblumenkerne. Parmesan grob darüber reiben oder Schafskäse würfeln. Fertig ist der winterliche Hochgenuss. Übrigens auch eine super Quelle für Vitamin C und das B-Vitamin Folsäure. Da der Salat zu den Baldriangewächsen zählt, wird ihm auch eine beruhigende Wirkung nachgesagt. In heutigen Zeiten immer zu gebrauchen.

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